Traumhafte Panoramastraßen in Virginia

Blue Ridge Parkway

Blue Ridge Parkway - Virginia

Der Blue Ridge Parkway ist ein malerischer Highway der den Shenandoah Nationalpark und den Skyline Drive in Virginia mit dem Great Smoky Mountains Nationalpark in North Carolina und Tennessee verbindet. Ein Großteil der Straße führt durch den George Washington und Jefferson National Forest und in die Bergkämme North Carolinas. Die Sehenswürdigkeiten entlang des Blue Ridge Parkway in Virginia unterscheiden sich leicht von denen, die North Carolina zu bieten hat. In Virginia bieten ein Bergbauernhof nahe Humpback Rocks am Beginn des Parkway sowie die weiter südlich gelegene Mabry Mill einen Einblick in das traditionelle Leben in den Bergen. Entlang der kurvenreichen Panoramastraße findet man zahlreiche Aussichtspunkte, die traumhafte Ausblicke auf die unberührte reizvolle Berglandschaft bieten.

Skyline Drive

Skyline Drive

Die Touristenstraße Skyline Drive führt durch den wunderschönen Shenandoah Nationalpark. Die 169 km lange Strecke verfügt über insgesamt 75 Aussichtspunkte und schlängelt sich komplett durch eine einmalige Berglandschaft mit hohen Gipfeln der eindrucksvollen Blue Ridge Mountains. Besonders lohnenswert ist eine Fahrt über den Skyline Drive zur Zeit des Indian Summer im Herbst, wenn sich die Laubbäume in ihren tollsten Farben zeigen. Der als National Historic Landmark deklarierte Skyline Drive erhielt bereits einen Eintrag in das National Register of Historic Places. Wer eine Fahrt entlang des Skyline Drive unternimmt, sollte darauf achten, stets die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h einzuhalten, denn Geschwindigkeitskontrollen sind hier keine Seltenheit. Die beliebte Touristenstraße beginnt in Front Royal, im nördlichen Teil des Shenandoah Valley von wo aus sie bis nach Waynesboro führt und sich mit dem Blue Ridge Parkway kreuzt.

Colonial Parkway

Der Colonial Parkway ist eine 37 km lange Panoramastraße welche die drei wichtigen Orte verbindet, die in Zusammenhang mit Virginias Geschichte stehen: Yorktown, Williamsburg und Jamestown. Das westliche Ende des Colonial Parkway ist Jamestown und das östliche Ende ist Yorktown. Die einzelnen Streckenabschnitte wurden zwischen 1930 und 1957 erbaut. In Jamestown wurde 1607 am Ufer des James River die erste Kolonie von Virginia errichtet. Die nächste Station des Colonial Parkway ist Williamsburg welche 1699 zur Hauptstadt der Kolonie Virginia wurde. Hier kann man auch die prächtige Altstadt des kolonialen Williamsburg besichtigen. Das östliche Ende des Parkway ist Yorktown, wo General Cornwallis sich George Washington 1781 nach dem Ende der amerikanischen Revolution ergab. Während einer Fahrt entlang des Colonial Parkway kann man nicht nur die schöne Landschaft verinnerlichen, sondern zugleich auch noch einen tiefen Einblick in die Kolonialgeschichte von Amerika erhalten. Lohnenswert ist beispielsweise ein Besuch des Freilichtmuseums Historic Jamestown, wo kostümierte Darsteller, die Gäste auf eine Zeitreise einladen. Auch das Museumsdorf Colonial Williamsburg lässt mit alten Originalgebäuden, Geschäften und Tavernen die Geschichte zum Leben erwecken. Mindestens genauso interessant ist ein Besuch des Yorktown Battlefield. Auf diesem Schlachtfeld fand im Unabhängigkeitskrieg die letzte große Schlacht statt.

Journey Through Hallowed Ground

Journey Through Hallowed Ground ist genau genommen keine Panoramastraße, sondern ein riesiges Areal das Teile von Virginia, West Virginia, Maryland und Pennsylvania mit einschließt. Dieses National Heritage Area wurde geschaffen, um den historischen und auch den kulturellen Charakter dieser geschichtsträchtigen Region wieder zu spiegeln. Vor allem durch den Sezessionskrieg wurde diese Region stark geprägt. Journey Through Hallowed Ground erstreckt sich von Monticello bis nach Gettysburg. Das Gebiet wird durchzogen von einem National Scenic Byway, den Journey Through Hallowed Ground National Scenic Byway, der eine Länge von ungefähr 205 km hat und besondere historische Sehenswürdigkeiten mit landschaftlicher Schönheit kombiniert. Des Weiteren gehören dazu mehr als ein Dutzend Nationalparks, einige Wohnhäuser von ehemaligen Präsidenten, zahlreiche Historic Districts und Welterbestätten, Stätten die in Zusammenhang mit dem indianischen und afro-amerikanischen Kulturerbe stehen sowie Stätten des Unabhängigkeits- und Sezessionskrieges und noch viele weitere.

John Wilkes Booth Trail

John Wilkes Booth war der Attentäter, der Abraham Lincoln im April 1865 ermordet hatte. Heute haben Besucher die Möglichkeit, Booths Fluchtroute vom Ford's Theatre in Washington DC bis zum Ort seiner Festnahme und Tod in Virginia auf der Garrett Farm nur 12 Tage später, zu folgen. Die Strecke folgt im Wesentlichen der Route 5 von Washington nach Maryland und trifft dann auf die US 301 südlich nach Virginia. Insgesamt neun Civil War Trails Zeichen markieren bedeutende Stopps entlang der Strecke. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem Ford's Theatre das Peterson House in DC, das Surratt House and Tavern und das Mudd House in Maryland.

George Washington Memorial Parkway

Der George Washington Memorial Parkway, den man auch als das Tor zur Hauptstadt Washington DC bezeichnet, wurde errichtet um George Washington, welcher der erste US-Präsident war, zu ehren. Die ungefähr 34 km lange Allee schlängelt sich von Mount Vernon entlang des Potomac River nach Maryland. Der George Washington Memorial Parkway besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Abschnitt. Teil des nördlichen Abschnitts ist auch der Potomac Heritage Trial der sich am Potomac River entlang zieht. Hierbei handelt es sich um einen Wanderweg von 16 km Länge. Stationen entlang des George Washington Memorial Parkway sind u. a. Mount Vernon, die Old Town Alexandria, die National Mall, das Arlington House sowie der Arlington National Cemetery.