Wetter und Klima

Wetter und Klima an der Ostküste der USA

Wetter an der Ostküste der USA

Das Wetter und Klima an der Ostküste variiert in den einzelnen Bundesstaaten aufgrund der gegebenen geographischen Bedingungen leicht.

In Delaware herrscht bedingt durch den Atlantik das ganze Jahr über ein moderates Klima mit Temperaturen im Durchschnittsbereich und ungefähr 208 Sonnentagen. Dies bedeutet, dass man hier nicht mit extremen Veränderungen oder Temperaturschwankungen rechnen muss, aber dennoch sind die Jahreszeiten klar definiert. Der niederschlagsreiche Frühling wird erst im Mai richtig angenehm, wenn die Temperaturen über die 20 °C-Marke klettern. Die eher trockenen Sommer werden begleitet von teilweise heißen Temperaturen. Als beste Reisezeit empfehlen sich die Monate Juni bis September. Auch der Herbst von Mitte September bis Mitte Oktober zur Zeit der Fall Foliage ist eine Reise wert, denn dann wechseln die Wälder ihr saftgrünes Blätterkleid gegen farbenprächtiges Laub. Das Wetter ist dann ebenfalls nochmal richtig schön mit milder Luft, und angenehmen Temperaturen ohne Wind und Niederschläge. Die Winter in Delaware sind zwar nicht sehr kalt, aber nachts kann es frostig werden und geringe Schneefälle sind auch keine Seltenheit.

Wetter an der Ostküste der USA - Maryland

Entsprechend der eigenwilligen Form des Bundesstaates und den daraus resultierenden unterschiedlichen Landschaften, ist das Klima in Maryland sehr vielseitig, wobei der Großteil des Bundesstaates jedoch durch ein maritim-warmgemäßigtes Klima bestimmt wird und die Jahreszeiten eindeutig definiert sind. So sind die Sommer recht warm und feucht und teilweise sehr schwül. Der Osten von Maryland an der Atlantikküste ist gekennzeichnet durch sein feuchtes fast subtropisches Klima mit heißen Sommern und kurzen milden Wintern. Daran schließt sich das Piemont von Maryland an, wo ein feuchtes Kontinentalklima vorherrscht. Im Westen des Landes und somit in den Bergregionen von Maryland, herrscht ein Kontinentalklima. Hier sind die Winter spürbar kälter, feuchter und schneereicher. An der Küste muss zudem mit tropischen Stürmen gerechnet werden. Der Niederschlag im gesamten Bundesstaat Maryland ist charakteristisch für die Ostküste.

Durch die geographischen Kontraste in Virginia, ist auch das Klima entsprechend regional bedingt. Größtenteils ist es in Virginia gemäßigt und im Gegensatz zu anderen Bundesstaaten sogar recht mild. Ein warmgemäßigtes Regenklima östlich der Blue Ridge Mountains und ein feuchtkontinentales Klima westlich dieser Bergkette herrschen hier vor. Gewitter sind in Virginia keinesfalls zu unterschätzen, sie treten bis zu 50 Tage im Jahr auf, aber häufig nur im Westen des Staates. Die Küste der Chesapeake Bay ist vor allem durch Hurrikans, die sich oftmals mit kurzweiligen Unwettern abwechseln, bedroht, aber glücklicherweise gibt es nur selten schwere Hurrikans, und wenn, dann sind diese eher abgeschwächt. Jedoch muss man besonders im Osten mit einer erhöhten Tornadorate rechnen.

Wetter an der Ostküste der USA - West Virginia

Das Klima in West Virginia ist hauptsächlich feucht-kontinental, das gekennzeichnet ist durch warme bis heiße Sommer und milde bis kühle Winter. Orkane oder Tornados sind sehr selten, doch während der Sommermonate muss zunehmend mit Gewittern gerechnet werden und teilweise sehr heftigen Niederschlägen, die Sturzbächen ähneln. Während die Temperaturen von November bis März durchschnittlich bei 10 °C liegen, kann man von April bis Oktober stets angenehme Temperaturen, die im Sommer bis maximal 30 °C steigen können, erwarten. Vor allem im Herbst, zur Zeit der Fall Foliage, ist eine Reise nach West Virginia sehr lohnenswert. Etwas mehr als die Hälfte der Niederschläge fallen von April bis September. Dichter Nebel ist in vielen Tälern des Kanawha Gebietes, und insbesondere im Tygart Valley, möglich. Unwetter sind in West Virginia seltener als in den meisten anderen Staaten der Ostküste. Außerdem zählt es zu den am wenigsten anfälligen Staaten für Tornados östlich der Rocky Mountains.

In Washington DC herrscht vorwiegend ein humides Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 14 °C. Von Oktober bis Mai sind die Temperaturen eher kühl, doch in den Sommermonaten werden Temperaturen um die 30 °C erreicht. Allerdings muss man im Sommer in Washington DC auch mit vermehrten Niederschlägen rechnen. Als beste Reisezeit empfehlen sich daher der Frühling und der Herbst. Wem das heiße und feuchte Wetter im Juli und August nichts ausmacht, kann natürlich auch dann der Hauptstadt Washington DC einen Besuch abstatten, zumal man dann keine langen Warteschlangen bei den beliebten Touristenattraktionen hat. Zugleich werden diese Monate von teilweise sehr heißen Tagestemperaturen und kalten Nächten begleitet.